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27.06.2011

Sieg für Kumho Tyres beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring in der Klasse D1T!

Offenbach am Main, 27. Juni 2011 – Das werksunterstützte Team Peugeot RCZ Nokia hat beim 39. ADAC Zürich 24h-Rennen am vergangenen Wochenende seinen Vorjahressieg in der Klasse D1T wiederholt und war damit schnellstes Dieselfahrzeug im Feld! Im Gesamtklassement belegten die Fahrer Michael Bohrer, Jürgen Nett, Stéphane Caillet und Alexandre Prémat einen hervorragenden 54. Rang. Bereift war das siegreiche Fahrzeug exklusiv mit Kumho S700 Slicks in der Dimension 225/640 R18 sowie Kumho Intermediates und spezielle Kumho Regenreifen. Den Renndienst leistete Kumho Motorsport Deutschland.

Von den Positionen eins und zwei in der Klasse nahmen die beiden Autos des Team Peugeot RCZ Nokia das Rennen auf. Nach den ersten drei Stunden lagen Alexandre Prémat, Jonathan Cochet, Bruce Jouanny und Stéphane Caillet mit der Startnummer 201 in der Klasse auf der ersten Position. Die Führung des französischen Quartetts währte bis 5:29 Uhr, als Prémat mit einem anderen Fahrzeug in der Fuchsröhre kollidierte und ausschied. Das Schwesterauto erbte die Führung und fuhr den Klassensieg souverän nach Hause. Nach 130 Runden auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Grand-Prix-Kurs und Nordschleife stand nach 24:00:45,597 Stunden eine zurückgelegte Distanz von 3.299,14 Kilometern zu Buche. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Diesel-Sportcoupés betrug 137,392 km/h.

"Ein fantastischer Erfolg", freute sich Alexandre Prémat. "Das war ein tolles Rennen und für mich ein vollkommen neues Erlebnis. Auch wenn ich noch nicht viel Erfahrung mit frontgetriebenen Fahrzeugen hatte, kam ich mit dem Peugeot RCZ sehr gut zurecht. Der Verkehr auf der Strecke ist enorm, so dass man stets alles im Blick haben musste."

"Unser ambitioniertes Ziel war, den Vorjahreserfolg zu wiederholen", ergänzte Michael Bohrer. "Wir haben uns das Rennen sehr gut eingeteilt und sind Material schonend gefahren. Dass unser Schwesterfahrzeug auf der Strecke geblieben ist, ist wirklich schade. Aber es zeigt, dass man sich beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring nie sicher sein kann." Die einzigen Probleme, die das Siegerteam zu meistern hatte, waren ein loser Unterboden im ersten Rennviertel sowie ein defekter Turboschlauch am Sonntagmorgen. "Wenn ich mir die Probleme von vielen Mitstreitern anschaue, dann waren das wirklich Kleinigkeiten", sagte Jürgen Nett. "Unsere beiden Fahrzeuge waren über die Distanz äußerst zuverlässig und standhaft."

Der Einsatz der beiden Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP wurde gemeinsam von Peugeot Automobiles S.A. und Peugeot Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Peugeot-Entwicklungszentrum in Belchamp realisiert. Dadurch flossen in das Langstrecken-Projekt viele Erkenntnisse aus der Serienentwicklung ein. Im Gegenzug sollen auch Erfahrungen vom 24-Stunden-Marathon für die Serie übernommen werden. Das Fahrzeug wurde gegenüber der 2010er-Version in Bremsen und Gewicht weiterentwickelt, was das 200 PS starken Diesel-Sportcoupé pro Runde rund 15 Sekunden schneller machte.



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